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Szenekopf Michael Brehm holt sich 11 Millionen für seine Callcenter-KI
Zusammenfassung:Michael Brehm hat seinen CTO Stefan Walther (r.) mit dieser Runde auch in die i2x-Geschäftsführung r
Michael Brehm hat seinen CTO Stefan Walther (r.) mit dieser Runde auch in die i2x-Geschäftsführung reingeholt.
i2x
Drei Jahre nach der letzten Kapitalspritze hat sich das Berliner Startup i2x wieder ein Investment gesichert. Elf Millionen Euro hat die Tech-Firma von Michael Brehm erhalten. Neu eingestiegen ist lediglich der Venture-Debt-Fonds Bridge to Growth aus Berlin sowie Unternehmer Heiko Hubertz, der nach der Dotcom-Blase gründete und Millionen mit Browser-Games verdiente. Diverse Altgesellschafter wie UVC Partners, HV Capital und Btov Partners stockten ihre Anteile aber noch einmal auf.
Eine Bridge-Finanzierung sei das Investment nicht, betont Brehm im Gespräch mit Gründerszene. „Für das, was wir jetzt machen, brauchen wir keine gigantischen Runden. Sein Startup i2x hat eine Künstliche Intelligenz entworfen, die in Callcentern zum Einsatz kommt. Das Tool nimmt die Gespräche auf, transkribiert sie und schickt den Mitarbeitenden in Echtzeit Feedback dazu. Etwa konkrete Formulierungsvorschläge, wie sie zu Themen überleiten sollen oder welche Anfragen sie nicht mehr verfolgen müssen. Die Anweisungen sehen die Personen in einem kleinen Fenster auf ihrem Computer-Bildschirm. Die KI sagt laut Brehm auch, wie gut die Aussprache ist oder wie emotional und empathisch jemand beim Anrufer ankam. Ziel sei es, die Sprache und den Vertrieb zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu steigern und damit auch den Umsatz.
Jahresumsatz in einstelliger Millionenhöhe
Das Startup verlangt von den Firmen, in denen die KI angewendet wird, eine monatliche Lizenzgebühr. Laut Brehm nutzen Unternehmen wie Telekom, Versicherungen und Banken die Software. Auf der Umsatzseite verbuche i2x in diesem Jahr einen „deutlich siebenstelligen Betrag“, so der Seriengründer. Genauer wird er jedoch nicht. Ziel sei es, in den kommenden Jahren nur „ein leicht negatives” Jahresergebnis zu haben. Der jüngsten Bilanz im Bundesanzeiger zufolge lag der Verlust 2020 bei 3,6 Millionen Euro. Im Jahr zuvor verbuchte das Berliner Startup einen Fehlbetrag von fünf Millionen Euro.
Dabei plant der frühere CEO des einstigen Facebook-Konkurrenten StudiVZ Großes: „Es geht nicht nur darum, Callcenter zu verbessern, sondern mittelfristig eine KI zu entwickeln, die sich auf dem Level des menschlichen Gehirns befindet. Seine Vision ist, dass intelligente Sprachtechnologien überall dort Anwendung finden, wo Menschen miteinander sprechen. Bis zu 100 Millionen Euro will seine Firma in den nächsten fünf Jahren investieren, um zumindest die Kommunikationsanalyse und das Echtzeit-Coaching auszubauen. Das Geld soll vor allem aus dem Umsatz genommen werden.
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